Einhandsegeln

Zur Zeit fahre ich so oft es geht Einhand - also alleine - als Vorbereitung und Training, um mit meinem Boot weitere (und weite) schöne Törns zu unternehmen. Einhand auf See, bei guten Bedingungen, ist gar nicht so kompliziert, vor allem Ruhe -  keine Hektik oder Eile - und an mich selbst klar angesagte Manöver, klappt schon ganz gut. Und alleine auf dem Boot, zwischenduch mal einen Kaffee machen oder das Bord-WC testen... das macht Riesenspaß!

 

Richtig spannend wird es aber erst im Hafen oder in der Schleuse... vor allem mit der Pinnensteuerung, da will jedes Manöver gut überlegt sein... und dafür habe ich mir auch eine eiserne Grundregel auferlegt: immer einen Plan B haben, immer in Ruhe arbeiten, nicht in Eile verfallen!

Zum Training fahre ich gerne einen Hafen an, in dem viele Boxen frei sind (z.B. Binnenmarina Stavoren) und übe dort vorwärts/rückwärts in die Box, Leinenmanöver usw. und lerne dabei auch mein Boot immer besser kennen. Die Dufour 29 verhält sich bei Rückwärtsfahrt - bedingt durch den Wellenantrieb und skeggeführtes Ruder - so, dass zunächst der Radeffekt wirkt und mit Aufnahme von Fahrt dann die Ruderwirkung einsetzt! Also aus dem Stand heraus geradeaus rückwärtsfahren... hm...